Deswegen sind wir um 5 aufgestanden, damit wir, geplant um 5:30, realistisch um 5:45 (Rekord!), nach Kisumu fahren konnten.
Das Problem mit Nachtfahrten ist hier, dass nichts beleuchtet ist. Das betrifft die Straßen selbst, die Menschen, Fahrräder, Motorräde und Autos. Den daraufhin spontan durchgeführten Kuh-Test (Kenianisches Äquivalent zum Elch-Test) hat unser Auto mit Bravour überstanden und auch die Kuh, die plötzlich auf der Straße stand, lebt noch.
Als wir dann gegen 6:30 in Kisumu waren, haben wir das Nilpferd noch zweimal luftholen sehen und weg war es. Herzlichen Glückwunsch.
Allerdings konnte Akim die ansässigen Fischer überzeugen, dass wir keine "normalen" Touristen seien und promt saßen wir in einem Fischerkahn zur Hippo-Vogel-Sightseeing-Tour. (Diesmal nur 15€ pro Std und nicht wie am Vortag 30€)
Die Nilpferde (Mama mit 2 Kindern) waren wirklich beeindruckend, wenn auch sehr ruhig. Sie seien wohl an Menschen und Boote gewöhnt, versicherte uns der Kaptain, sodass wir auch recht nah ran konnten (ohne gefressen zu werden).
Fotos folgen sobald eine entsprechende Internetverbindung besteht.
Ansonsten bietet der Victoria See eine große Artenvielvalt von Vögeln und verrückten Pflanzen. Ich freue mich schon, die Bilder bald posten zu können.
Kurz erwähnt seien meine neuen Lieblinge: Der Würstchen Baum (sausage tree), die Mimose, welche ihre Blätter einklappt, sobald man sie berührt, ein Gewächs gegen Malaria (Malarone Baum 😜), der King Fischer Vogel und ein Eisvogel (gibt's die hier überhaupt? Wenn nicht, heißt er wohl anders, sieht aber genauso aus).
Jetzt sind wir total erschöpft von unserer ersten Tageshälfte (Stw. kenianischer Straßenverkehr) und machen erstmal Mittagschlaf - schließlich haben wir ja Urlaub und es sind 30 Grad und Sonnenschein.
Ahoi!

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